Ein Bericht des Kölner Stadtanzeigers vom 31.01.2016

 

Damensitzung in Mechernich

 

Jungfrau Margret genoss ihre Premiere



Der Auftritt des Thorrer Schnauzer Balletts war einer der Höhepunkte bei der Damensitzung in Mechernich. Foto: (Fotos: Lieser)


700 jecke Wiever haben ausgelassen bei der traditionellen Damensitzung in Mechernich gefeiert.

 

 

Von Stefan Lieser


700 Besucherinnen kamen zur traditionellen Damensitzung der Prinzengarde Mechernich in der Sport- und Festhalle in der Bruchgasse. Vor allem das Thorrer Schnauzer Ballett begeisterte das Publikum.

Jungfrau Margret (Eich) strahlte: „Für mich ist es einmalig hier im Saal bei der Damensitzung zu sein. Normalerweise helfe ich bei der Veranstaltung an der Garderobe.“ An diesem Tag war so gesehen Premiere für das bessere Drittel des Mechernicher Sessions-Trifolium: Als Jungfrau mitten drin, wo sie sonst nur draußenbleibt.

Unmittelbar vor der Dreigestirnempore an der Bühnenseite bejubelten in der Halle in diesem Moment die Besucherinnen das, was sich gerade so turbulent wie schräg auf der Bühne abspielte. Ein Wort, eine Piratenshow: Thorr – und das Männerballett aus dem Ort, dessen Name sich ja irgendwie nach Holzfäller und Wikinger anhört. Das passte zu den gestandenen Mannsbildern, darunter einige Drag-Queenartige „Piratinnen“, die etwa mit einer Pyramide und eleganten Animationstänzen die jecke Wiever aus dem Häuschen brachten.

 

 

Beste Stimmung herrschte bei dieser Clowngruppe aus Schönau auf der Damensitzung. Foto: (Fotos: Lieser)

Eine siebenköpfige Clowns-Clique aus Schönau fand das genauso genial, wie wenige Tische weiter „Die bunten Funken“ aus Mechernich um Kommandantesse Marion Stotzem. Seit sechs Jahren sucht sich das Schmölzjen für jede Session eine neue Kostümidee. In diesem Jahr „haben wir den Weihnachtsbaum abgeschmückt“, erklärte Silke Scheer: Die karnevalistischen Dreispitze zieren Federn und bunte Weihnachtsbaumkugeln, das Ganze stimmungsvoll neongrün beleuchtet mit einer Lichterkette. Bunt befunkelt schunkelten auch die „bunten Funken“ munter zu Kuhl un de Gäng, der Kölsch Fraktion, den Domstürmern oder den Rabaue. Allesamt Stimmungsgaranten aus der Domstadt, die die Prinzengarde in der berechtigten Annahme, damit den Saal in beste Feierlaune bringen zu können, engagiert hatte.

Diese Kölschmusik-Bands sind in Mechernich schon öfter aufgetreten. Premiere feierte hingegen Christian Pape in der Bütt. Im Karneval gehört er zur neuen Generation der Redner, die ihre Show als Mittelding aus Stand-Up Comedian und klassischer Büttenrede konzipieren. Erstmals auf der Damensitzung gastierten zudem die „Funky Mary“s“ aus Köln.

Die Show-Tanzgarde aus Schwerfen und die „Storno Dancer“ aus Ripsdorf, als zweites Herrenballett, leitete zum zweiten Teil des Abends über: Zu Musik der PGM Big Band waren ab 18 Uhr auch Männer zur Sitzung „zugelassen“.

Schöne Eisprinzessinnen

Das fanden natürlich auch die fünf als „Eisprinzessin“ kostümierten Damen aus Mechernich, Bad Münstereifel und Kalkar nicht grundverkehrt. Die Gruppe hatte vermutlich die aufwendigsten Kostüme im ganzen Saal. „Ich habe viele Wochen lang in der Freizeit an dem Kostüm genäht, mir die einzelnen Teile wie die weiße Corsage gesucht“, so Stella Jülich. In der fünfstündigen Sitzung führte das Quintett der Freundinnen, die sich über „unsere Kinder im Fußballverein oder der Kita“ kennen, die Prinzessinnenkostüme zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor. So war die Damensitzung, obwohl etwas schwächer besucht als im Vorjahr, auch ein „Regentinnentreffen“ der jecken Art. Und getreu dem „Schneewittchen-Motto“ waren sie alle die Schönsten im ganzen Land.

Damensitzung in Mechernich: Jungfrau Margret genoss ihre Premiere | Karneval im Kreis Euskirchen - Kölner Stadt-Anzeiger - Lesen Sie mehr auf:
http://www.ksta.de/karneval-im-kreis-euskirchen/damensitzung-mechernich-sote,25867730,33681272.html#plx2043990443

 

Ein Bericht der Agentur ProfiPress (www.mechernich.de) vom 01.12.2015

 

Mechernichs Jecke spenden Blut

 

Rufen gemeinsam zur ersten närrischen Blutspende am Donnerstag, 10. Dezember in Mechernich auf: die Verantwortlichen des Roten Kreuzes mit dem Mechernicher Dreigestirn. Am Mittwoch, 6. Januar folgt dann die karnevalistische Blutspende in der Kommerner Bürgerhalle. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

 

 

Erstmals närrischer Aderlass in Mechernich – Prinz Michael III. (Sander), Bauer Reinhard (Kisewski) und Jungfrau Margret (Eich) rufen alle Narren zur Blutspende am Donnerstag, 10. Dezember, von 14 bis 19 Uhr, im Casino, Friedrich-Wilhelm-Str. 20, auf

 

Mechernich – Gleich 150 Spender kamen in die Kommerner Bürgerhalle, als der Rotkreuz-Ortsverein Mechernich und das Dreigestirn aus Weyer in der vergangenen Session zur ersten jecken Blutspende im Mechernicher Stadtgebiet aufgerufen hatten – ein toller Premierenerfolg. Daher wird dieser Termin nun „verdoppelt“: Sowohl das Prinzenpaar aus Kommern als auch das Mechernicher Dreigestirn rufen zur närrischen Blutspendeauf.

 

Den Auftakt macht bereits am Donnerstag, 10. Dezember das Mechernicher Dreigestirn: Von 14 bis 19 Uhr rufen Prinz Michael III. (Sander) vom Festausschuss, Bauer Reinhard (Kisewski) von den Bleiföss und Jungfrau Margret (Eich) von der Prinzengarde ihre närrischen Untertanen auf, sich an der kollektiven Sache für den guten Zweck im Offizierscasino in Mechernich zu beteiligen.


Unter dem Motto „Jeder Jeck ein Lebensretter!“ wird das Jubiläumsdreigestirn mit gutem Beispiel vorangehen, in vollem Ornat zum Bluttest antreten und gut gelaunt unter Beweis stellen, dass man im Karneval Spaß haben und dabei Gutes tun kann.


Blut spenden können alle 18- bis 72-Jährigen, Frauen bis zu viermal, Männer bis zu sechsmal im Jahr. Nach ärztlicher Absprache kann man auch über das angegebene Alter hinaus den so dringend benötigten Lebenssaft spenden. Erstspender dürfen maximal 68 Jahre alt sein und müssen – ebenso wie alle anderen Erstspender - ihren Personalausweis mitbringen. Vor dem lebensrettenden Aderlass sollte man ausreichend gegessen und getrunken haben. „Dann verträgt man die Blutspende besser“, so die Mechernicher Blutspende-Helferin Nicole Thielen.


Für das Wohlergehen aller Spender wird wie immer bestens gesorgt sein, wie Rotkreuz-Blutspendebeauftragte und stellvertretende Kreisvorsitzende Edeltraud Engelen verspricht. Bereits am frühen Morgen werde die Rotkreuz-Crew damit beginnen, ein großes Büfett vorzubereiten, damit alle Spender gestärkt nach Hause gehen können. Und: „Es wird auch Stimmungsmusik laufen.“


Damit die Resonanz bei den Blutspendern am Donnerstag, 10. Dezember in Mechernich möglichst groß ist, wurde bereits beim großen Tollitätenempfang der Stadt kräftig die Werbetrommel für die Veranstaltung gerührt. Dabei ließen Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker aus Kommern, zugleich Vorsitzender des Mechernicher DRK-Ortsvereins und Michael Sander, Prinz und Pressewart des Festausschusses Mechernicher Karneval, durchblicken, dass sich die „jecke Blutspende“ auch im Stadtgebiet Mechernich etablieren soll. Am Mittwoch, 6. Januar, 16 bis 20 Uhr, folgt dann die karnevalistische Blutspende in der Kommerner Bürgerhalle.



pp/Agentur ProfiPress
(01.12.2015)

 

 

Ein Bericht der Agentur ProfiPress (www.mechernich.de) vom 14.12.2015

 

Orden gegen Karnevalistenblut

 

Zum ersten Mal gab es eine närrische Blutspende in Mechernich. Dazu kam nicht nur das Dreigestirn mit Prinz Michael III. (Sander), Bauer Reinhard (Kijewski) und Jungfrau Margret (Eich) mit Prinzenführer Gerd Jannes und den Adjutanten Gaby Merlau und Volker Nüssmann ins Offizierscasino. Zur großen Freude von Rolf Klöcker und Edeltraud Engelen unterstützte auch das Holzheimer Prinzenpaar Michael I. (Isop) und Melanie I. (Kreuder) die gute Sache. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

 

 

 

 

 

Tolles Ergebnis für die erste Mechernicher Prinzenblutspende – Mechernicher Dreigestirn und Holzheimer Prinzenpaar unterstützten die gute Sache

 

Mechernich – Er hätte doch so gerne Blut gespendet und durfte es dann doch nicht: Seine Angst vor Spritzen, zu der er sich freimütig bekannte, trieb Prinz Michael III. (Sander) vom Mechernicher Dreigestirn derart den Blutdruck in die Höhe, dass ihm der Arzt des DRK-Blutspendedienstes bei der „närrischen“ Blutspende einen Strich durch die Rechnung machte. „Spritzen sind mir wirklich ein Graus, aber beim nächsten Termin versuche ich es noch einmal“, versprach er Edeltraud Engelen. Die Blutspendebeauftragte und stellvertretende Vorsitzende des Rotkreuz-Kreisverbandes zeigte Verständnis dafür, dass des Prinzen Spritzenphobie diesmal stärker war als sein guter Wille: „So geht es vielen Männern bei der Blutspende.“

Dafür hatten Prinz Michael III. (Sander) vom Festausschuss, Bauer Reinhard (Kijewski) von den Bleiföss und Jungfrau Margret (Eich) von der Prinzengarde bereits im Vorfeld die jecke Blutspende, zu der die Karnevalisten gemeinsam mit dem Mechernicher DRK-Ortsverein aufgerufen hatten, engagiert unterstützt, indem sie bei ihren närrischen Untertanen kräftig die Werbetrommel gerührt hatten. Und bevor sie sich mit einem dreifachen Alaaf verabschiedeten, überreichten sie Orden an die Verantwortlichen des Roten Kreuzes.

Mit Präsenten bedankte sich DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker beim Mechernicher Dreigestirn für die moralische und praktische Unterstützung der Blutspendeaktion. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

 

Der Tollitäten-Appell, zum kollektiven Aderlass für den guten Zweck im Offizierscasino der Bundeswehr zu erscheinen, blieb nicht ohne Wirkung: 214 Blutspender waren dem Aufruf gefolgt, darunter 17 Erstspender. „Das ist ein toller Erfolg, und wir bedanken uns beim Mechernicher Dreigestirn und seinem Gefolge ebenso wie beim Holzheimer Prinzenpaar“, sagte Rolf Klöcker, Geschäftsführer des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen und erster Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Mechernich. Denn neben dem Mechernicher Dreigestirn, das in Begleitung von Prinzenführer Gerd Jannes und den Adjutanten Gaby Merlau und Volker Nüssmann angetreten war, hatten auch die Holzheimer Tollitäten Michael I. (Isop) und Melanie I. (Kreuser) die Aktion sowohl moralisch als auch praktisch unterstützt.

Vor und hinter den Kulissen hatten die freiwilligen Helfer des Roten Kreuzes alle Hände voll zu tun, um den reibungslosen Ablauf des Blutspende-Events zu gewährleisten. Zudem brachten sie mehrere Stunden in der Küche mit der Zubereitung eines kalt-warmen Buffets zu, an dem sich alle Spender nach Herzenslust bedienen konnten.

„Nun hoffen wir, dass sich zur Prinzenblutspende am 6. Januar in Kommern ebenso viele Menschen motivieren lassen“, wünscht sich Rolf Klöcker nach der erfolgreichen Premiere in Mechernich. In Kommern haben die Rotkreuzler die Karnevalisten am 6. Januar dagegen bereits zum zweiten Mal auf ihrer Seite. Diesmal haben das Prinzenpaar Thomas I. und Nicole I. (Bank) von der KG Greesberger Kommern ihre volle Unterstützung zugesagt.

pp/Agentur ProfiPress
(14.12.2015)

 

 

Weitere Bilder:

 

Hier bützt Prinz Michael III. (Sander) Nicole Thielen vom Vorstand des DRK-Ortsvereins Mechernich. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress



 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Orden dekorierte das Mechernicher Dreigestirn die Verantwortlichen des Roten Kreuzes, Nicole Thielen (2.v.r.), Edeltraud Engelen (3.v.l.) und Rolf Klöcker (2.v.l.). Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit einem dreifachen Alaaf verabschiedete sich das Mechernicher Dreigestirn von den Rotkreuzlern und den Blutspendern im Offizierscasino. Foto: Renate Hotse/pp/ Agentur ProfiPress

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch Bauer Reinhard (Kijewski, r.) stärkte sich mit Würstchen und Kartoffelsalat, nachdem er zum freiwilligen Aderlass angetreten war. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jungfrau Margret (Eich) ließ es sich verdienterweise am Büfett schmecken, das die Rotkreuzler des Mechernicher Ortsvereins vorbereitet hatten. Foto: Renate Hotse/pp/ Agentur ProfiPress







 

 

 

 

 

 

Auch für Christoph Dasburg (r.), Handballer beim TSV Feytal und Kunstglaser aus Breitenbenden, war die Blutspende Ehrensache. Ihn nahmen die Rotkreuz-Helferinnen Tamina Neumann (vorne) und Christina Müller in Empfang.  Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Bericht der Agentur ProfiPress (www.mechernich.de) vom 30.11.2015

 

Großer Aufmarsch der Tollitäten

 

Die Standarten der drei Jubiläumsvereine, die das Dreigestirn in Mechernich stellen, beim Einzug der Kernstadt-Tollitäten zum Prinzenempfang. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

 

Rat und Verwaltung hatten die Karnevalsgesellschaften zum Empfang eingeladen – Prinzen, Prinzessinen, Bauern und Jungfrauen auf der Bühne – Der Bürgermeister hatte schwer an seiner Ordenslast zu tragen – Werbung für Blutspendetermine – Narren spendeten für die Mechernich-Stiftung

 

Mechernich - Rat und Verwaltung der Stadt Mechernich hatten die närrische Prominenz aus dem Stadtgebiet zum Empfang gerufen – und alle kamen. Die Aula der St.-Barbara-Schule war fest in Narrenhand:

Alle fünf Prinzenpaare und Dreigestirne aus dem Stadtgebiet hatten sich eingefunden, um sich der Verwaltungsspitze und den Mitgliedern des Stadtrates vorzustellen. Für fast fünf Stunden glich die Aula einem Tollhaus, das Freibier floss in Strömen.

 

Eingangs des Empfanges durch Rat und Verwaltung schunkelten alle Tollitäten mit Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick und Moderator Björn Wassong (rechts). Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

 

Mitten im närrischen Getümmel war auch Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick, der am Ende der Veranstaltung schwer an der Ordenslast zu tragen hatte, die ihm die Prinzen, Prinzessinnen, Bauern und Jungfrauen um den Hals gehängt hatten. Das gleiche angenehme Schicksal ertrug auch Björn Wassong, der den Abend moderierte und dafür ebenfalls mit Orden dekoriert wurde.

Ausgestattet mit roter Fliege, begrüßte Bürgermeister Dr. Schick die bunte Narrenschar mit einem ersten Alaaf. Dann schritt Moderator Björn Wassong zur Tat:

Als Rumpelstilzchen („Ach wie gut das niemand weiß…“) verkleidet hielt er einen humorvollen Rückblick auf das gelungene Mechernicher Stadtjubiläum sowie über die lange Tradition der Tollitäten-Empfänge durch Rat und Verwaltung der Stadt.

 

Das Mechernicher Dreigestirn verteilte Orden an die Repräsentanten der Stadt Mechernich. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

 

Nach und nach ließ Wassong die einzelnen Gesellschaften mit ihren Tollitäten aufmarschieren. Die Bigband der Mechernicher Prinzengarde lieferte die passende Musik dazu, wobei vor allem Stefan Simons als neuer Sänger überzeugte.

Im Laufe des Abends zeigten sich die Mechernicher Narren spendabel: Insgesamt 295 Euro konnten für die Mechernich-Stiftung gesammelt werden. „Feiern und dabei die Bedürftigen und sozial Schwachen nicht vergessen, ist doch eine tolle Sache“, freute sich Ralf Classen, Kämmerer der Stadt Mechernich und Vorsitzender der Mechernich-Stiftung.

 

Das erste Alaaf des Abends wurde von Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick höchstpersönlich angestimmt. Foto: Hermann-Josef Schlimper/pp/Agentur ProfiPress

 

Als erstes Dreigestirn erklomm das Tollitäten-Trio der Kernstadt die Bühne, voran die Standarten der drei Vereine, die das Dreigestirn stellen und allesamt in dieser Session ein närrischen Jubiläum feiern: Der Festausschuss besteht seit 55 Jahren, die Prinzengarde seit 44 und die Bleifööss seit 22 Jahren.

Mit großem Gefolge marschierten Prinz Michael III. (Sander) vom Festausschuss, Bauer Reinhard (Kisewski) von den Bleiföss und Jungfrau Margret (Eich) von der Prinzengarde in den Saal ein. Fast eine Stunde lang dauerte die Vorstellung der Tollitäten, die auch ihre Juniorengarde zum Tanzen mitgebracht hatte.

Auf der Bühne warb das Dreigestirn zusammen mit DRK-Helfern, die mit ihrem Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker von ihrer Weihnachtsfeier in ihrer nahegelegenen Unterkunft einen Abstecher zum Prinzenempfang gemacht hatten, für die bevorstehenden Prinzenblutspenden am 10. Dezember in Mechernich und am 6. Januar in Kommern.

Der furiose Auftritt des Dreigestirns lässt erwarten, dass die Mechernicher Narren in dieser Session viel Spaß mit ihren Tollitäten haben werden.

 

Die Damengarde aus Vussem tanzte zu einem Medley ehemaliger Prinzenlieder. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

 

Dem Mechernich Dreigestirn auf der Bühne folgte das Prinzenpaar der Kommerner „Greesberger“ mit Tanzpaar, Aktivengarde und ihrem Vorsitzenden Beppo Wassong an der Spitze. Prinz Thomas I. (Bank) und Prinzessin Nicole I. hatten sich im Oktober montagsabends anlässlich des Kommerner Kirmesabschlusses für die Übernahme ihrer Tollitätenämter entschieden und waren erst vor 14 Tagen proklamiert worden. Trotz der Kürze der Zeit haben sie noch ein eigenes Sessionslied produziert, das sie zum Besten gaben. „Mir ston zesamme“ riefen sie als Motto aus.

 

Mit seinem närrischen Gefolge war das Prinzenpaar Michael I. (Isop) und Melanie I. (Kreuser) aus Holzheim zum Stadtempfang gekommen. Die beiden sind das erste Prinzenpaar nach einer achtjährigen Pause. Das Motto der Karnevalsfreunde in diesem Jahr lautet „Levve on levve losse“. An Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick appellierten die Holzheimer Narren, sich bei den nächsten Steuererhöhungs-Debatten an dieses Motto zu erinnern.

 

Moderator Björn Wassong agierte als "Rumpelstilzchen" und trug eine lustige Lobeshymne auf das tolle Stadt-Jubiläum vor. Foto: Hermann-Josef Schlimper/pp/Agentur ProfiPress

 

Gerade hatten die Holzheimer Karnevalisten die Bühne verlassen, da marschierte der Karnevalsverein Vussem mit Prinzenpaar, Gefolge und zwei Tanzgarden ein. „Met Spaß on Humor, fiere me en Vussem en dessem Johr“ verkündeten Prinz Peter I. (Empt) und Prinzessin Marika I. als Sessionsmotto. Die Tanzgarde präsentierte ihren Tanz, mit dem sie den Gardewettstreit der Vereine aus dem Altkreis Schleiden gewonnen hatte. Eine weitere Garde tanzte zu einem Medley ehemaliger Tollitäten-Sessionslieder.

 

Getreu der Devise „Dat Beste zum Schluss“ erklomm das Damendreigestirn der Eiserfeyer KF „Feytaler Jecken“ die Bühne. Prinzessin Maria I. (Reiher), Bauer Helga (Klatt) und Jungfrau Brigitte (Männel) hatten ebenfalls eine Garde und ein großes Gefolge mitgebracht. Mit ihrem aktuellen Motto „Spaß an der Freud, mit der Hilfsgruppe vereint“ wiesen die Feytaler Jecken darauf hin, dass sie in dieser Session die Erlöse aller Veranstaltungen an die Hilfsgruppe Eifel spenden. Zum großen Finale bat das Damendreigestirn noch mal alle Tollitäten und Stadtrepräsentanten zum Schunkeln auf die Bühne.

 

pp/Agentur ProfiPress
(30.11.2015)

 

 

Komitee Mechernicher Karneval

 

Mechernicher Dreigestirn gut in Form

 

Zahlreiche Karnevalisten waren der Einladung des Komitees Mechernicher Karneval gefolgt und haben am Samstag, den 14.11.2015, und wollten die Proklamation des neuen Dreigestirns feiern. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick ließ die Jecken allerdings warten.

 

Da Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick in Kommern das neue Prinzenpaar proklamieren musste, wartete in der Aula der ehemaligen St.-Barbara-Schule bereits ein voller Saal ungeduldig auf den ersten Bürger der Stadt und die Proklamation des Stadt-Dreigestirns.

 

Zahlreiche Karnevalisten waren der Einladung des Komitees Mechernicher Karneval gefolgt und erwarteten mit Spannung ihr neues Dreigestirn. Die drei im „Komitee Mechernicher Karneval“ zusammengeschlossenen Vereine feiern in dieser Session gemeinsam ihre karnevalistischen Jubiläen: Festausschuss Mechernicher Karneval 55 Jahre, Prinzengarde Mechernich 44 Jahre und der KC Bleifööss 22 Jahre  = 111 Jahre :-). Aus diesem Grund stellen die 3 Vereine in dieser Session ein gemeinsames Dreigestirn in allen 3 Vereinsfarben.

 

 

 

Proklamation 2015Prinz Michael III. (Sander) vertritt im Dreigestirn den Festausschuss Mechernicher Karneval, bei dem er im Vorstand als Pressesprecher aktiv ist. In dieser Session wird er also nicht nur der Presse etwas unter jubeln, sonder vor allem dem „Karnevalsvolk“ zu jubeln.

 

Bauer Reinhard (Kijewski) ist als Vorsitzender des Karnevalsclubs Bleifööss der Mann mit der Mütz‘. Als die Bleifööss erfuhren, ihr Vorsitzender wird Bauer, waren sie von den Socken: Aber mit Prinz und Jungfrau wird er die Bühnen jetzt rocken.

 

Jungfrau Margret (Eich) ist seit langem aktiv in der Prinzengarde unterwegs. Sie ist im jetzigen Dreigestirn die geborene Heldin (geboren im Eifelörtchen Held). Bekannt durch ihren Bastelladen und auch sonst viel in „Mechernich aktiv“, vertritt sie im Dreigestirn die Prinzengarde Mechernich.

 

Proklamation 2015Musikalisch „betreut“ wurde die Veranstaltung von der BigBand der Prinzengarde und der Gruppe „De Vänte“ aus Eiserfey.

 

Nach der Proklamation und dem traditionellen Ordensaustausch feierte das Mechernicher Stadt-Dreigestirn noch bis tief in die Nacht mit seinen zahlreichen Gästen, unter denen auch viele Karnevalsvereine aus den umliegenden Mechernicher Ortschaften waren.

 

Das Motto der Drei lautet:

 

Mir drei senn jar nett bang

und trecke all an eenem Strang

 

 

 

Ein Bericht der Agentur ProfiPress (www.mechernich.de) vom 24.07.2015

 

Drei Gesellschaften in einem Narrenornat

 

Vorstellung TollitätenVorne die Regenten, hinten die Adjutanten (jeweils von links): Margret Eich, Michael Sander und Reinhard Kijewski sowie Volker Nüßmann, Gerd Jannes und Gabi Merlau. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

 

 

Das gab es noch nie: Mechernichs neues Dreigestirn vereint Festausschuss, Prinzengarde und Bleiföss mit Prinz Michael Sander, Bauer Reinhard Kijewski und Jungfrau Margret Eich – Tolle Session mit drei jecken Jubiläen steht vor der Tür – Offizielle Vorstellung am 15. August beim Sommerfest der Prinzengarde, Proklamation am 14. November

 

 

Mechernich – Mechernich hat ein neues Dreigestirn. Proklamiert wird es zwar erst am Samstag, 14. November, ab 19.11 Uhr in der Aula der St.-Barbaraschule – und offiziell vorgestellt erstmals beim Sommerfest der Prinzengarde am Samstag, 15. August, gegen 21 Uhr.

Aber für den Mechernicher „Bürgerbrief“ standen Prinz Michael (Sander), Jungfrau Margret (Eich) und Bauer Reinhard (Kijewski) schon im Vorfeld Modell – und verrieten auch ihr Motto: „Mir drei senn jar nett bang und trecke all an eenem Strang“. 

Locker in die Session starten (von rechts) Bleifööss-Präsident Reinhard Kijewski, der künftige Bauer, seine Adjutantin Gabi Merlau, Festausschuss- Pressesprecher Michael Sander, der als Prinz Michael III. regieren soll, sein Adjutant Gerd Jannes, Jungfrau Margret Eich (Prinzengarde) und ihr Adjutant Volker Nüßmann. Gabi Merlau und Volker Nüßmann haben bereits selbst Dreigestirns-Erfahrung als Prinzessin Gabi in der Session 2010/11, Bauer Volker (1991/92) und Jungfrau „Volka“ (2011/12) gesammelt.  Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

 

Das neue Trifolium ist das erste am Bleiberg, das alle drei Kernort-Karnevalsgesell-schaften repräsentiert: Prinz Michael III. (53) vertritt den Festausschuss Mechernicher Karneval (FMK), Jungfrau Margret (55) die Prinzengarde Mechernich (PGM) und Bauer Reinhard (55) ist Präsident des  „K.C. Bleifööss“.

Das Geheimnis ihres vollen Ornates wurde einstweilen noch nicht gelüftet: Beim heimlichen Fotodate mit der Agentur ProfiPress trugen die drei Narrenregenten ebenso die Uniformen ihrer Gesellschaften, wie ihre Adjutanten Gabi Merlau (Bleifööss), Gerd Jannes (FMK) und Volker Nüßmann (PGM).

„Mechernich kann sich auf eine optische Sensation gefasst machen“, versprach der designierte Prinz Michael: Im Dreigestirns-Ornat sollen nämlich sämtliche Farbkombinationen der Gesellschaften vertreten sein, also das Rot-Weiß des Festausschusses, das Blau-Gelb der Prinzengarde und das Grün-Gelb der Bleifööss. Man darf gespannt sein.

Und noch ein Clou: Alle drei Gesellschaften feiern in der kommenden Session 2015/2016 närrische Jubiläen: Der Festausschuss wird fünfmal elf Jahre alt (55), die Prinzengarde viermal (44) und die Bleifööss zweimal elf (22).

Höhepunkt der Session soll der Tulpensonntagszug in Mechernich am 7. Februar werden. Aber auch in Kommern (Rosenmontag) und Harzheim (Veilchendienstag) sowie am Freitag nach Weiberfastnacht beim Kinderzug in Bergheim will das Mechernicher Dreigestirn mitziehen. Zur Proklamation am 14. November in der St. Barbaraschule sind alle herzlich eingeladen, ebenso zum Sommerfest der Prinzengarde am 15. August.

pp/Agentur ProfiPress
(24.07.2015)

 

Ein Bericht der Agentur ProfiPress (www.mechernich.de) vom 20.05.2015

 

Prinzengarde vor einer Jubiläumssession

 

Verein wirbt um neue Mitglieder – Das traditionelle Sommerfest findet am Samstag, 15. August2015, statt

 

Mechernich – Ihr 44-jähriges Bestehen feiert in der kommenden Session die Prinzengarde Mechernich (PGM). 1972 von überzeugten Karnevalisten mit Herzblut gegründet, haben es die Verantwortlichen verstanden, den Verein stets weiterzuentwickeln.

Nicht wegzudenken aus dem karnevalistischen Leben Mechernichs sind etwa die Damensitzung und der Sturm auf das Rathaus. Gemeinsam mit den beiden anderen Mechernicher Karnevalsvereinen, dem Festausschuss Mechernicher Karneval

und dem KC Bleifööss, bildet die Prinzengarde das Festkomitee Mechernicher Karneval. Im närrischen Sitzungskarneval sowie beim traditionellen Sommerfest übernimmt die Prinzengarde auch die musikalische Unterhaltung. Ein Teil des Vereins ist die PGM Big Band. Besuche von Veranstaltungen anderer Vereine und Vereinsfahrten runden das Vereinsleben ab.

Die Prinzengarde Mechernich sucht jederzeit neue Vereinsmitglieder. Wer Lust hat, sich in das Vereinsleben zu integrieren und es aktiv mitzugestalten, kann sich an Vorsitzenden Heinz Adi Sechtem, Tel. 0 24 43/10 45 oder Jugend- und Pressewart Wolfgang Schmidt, Tel. 0 24 43/72 50 wenden. „Wir fördern auch den musikalischen Nachwuchs“, so Schmidt.

Schon jetzt weist die Prinzengarde auf ihr nächstes Sommerfest am Samstag, 15. August, an der „Alten Schule“ in Mechernich hin. Hier bietet sich die Möglichkeit, den Verein näher kennenzulernen.


pp/Agentur ProfiPess

(20.05.2015)

 

 

Ein Bericht der Agentur ProfiPress (www.mechernich.de) vom 13.02.2015

 

Ämter sind nur Schall und Rauch

 

Sturm auf das Rathaus„Ämter sind nur Schall und Rauch, drum mach vom Rücktritt ich Gebrauch“, sprach Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick in seiner Kapitulationserklärung, nachdem er sich mit weißer Fahne den Karnevalisten ergeben hatte. Foto: Steffi Tucholke/pp/ProfiPress

 

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick: „Rücktritt“ für die tollen Tage – Mechernichs Jugendprinzessin Sarah I. (Falk) regiert von Weiberdonnerstag bis Aschermittwoch über die Mechernicher Jecken – Mit Kanonenschüssen das Rathaus erstürmt

 

Mechernich - Mit viel „Kawumm“ und erbitterten Gefechten musste sich Mechernichs Jugendprinzessin Sarah I. (Falk) den Schlüssel der Stadt und damit die Regentschaft über jecke Wiever und Narren am Bleiberg erkämpfen. Mit rauchenden „Kanonen“ konnten an Wieverfastelovend Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und seine städtischen Söldner überwältigt werden.

„Die weiße Flagge ist gehisst, ein Narr ist jener, der vergisst, dass keiner mich jetzt recht vermisst, weil Sarah jetzt die Chefin ist“, kapitulierte Schick.


Sturm auf das Rathaus„Fastelovend ist für mich der Hit, drum fiert alle kräftig mit“, lautet das Motto von Mechernichs Jugendprinzessin Sarah I. (Falk), die Weiberdonnerstag die Regentschaft über die Narren am Bleiberg übernahm. Foto: Steffi Tucholke/pp/ProfiPress

 

Um 11.11 Uhr marschierte Sarah I. in Begleitung ihrer Streitkräfte der Mechernicher Karnevalsgesellschaften auf dem Rathausvorplatz auf. Unter dem Kommando von Harald Bank, der als stellvertretender Vorsitzender kurzfristig für den als Rathausstürmer bekannten, aber erkrankten Heinz „Adi“ Sechtem eingesprungen war, setzten die jecken Widersacher des Bürgermeisters zunächst auf friedliche Verhandlungen.

„Seit dem Beginn der fünften Jahreszeit am 11. im 11. sind die Mechernicher Bürger in ausgelassener Stimmung, und seitdem versuchen wir Sie zu überzeugen, die Regentschaft endlich an unsere Jugendprinzessin abzugeben“, forderte Prinzengardist Harald Bank.

Sturm auf das RathausMit ihrer Kanone setzten die Karnevalisten zum Sturm auf das Mechernicher Rathaus an. Foto: Steffi Tucholke/pp/ProfiPress

Tatsächlich hatte man der Jugendprinzessin mit fieser Trickserei zuvor die falschen Schlüssel für das Rathaus untergejubelt. „Pfui“- und „Buh“-Rufe schallten dem Bürgermeister auf seinem Balkon dafür entgegen.


Aus sicherer Höhe ließ er sich davon jedoch nicht einschüchtern, und so mussten die Karnevalisten des Festausschusses Mechernicher Karneval, der Prinzengarde Mechernich, der KC Bleifööss, der IG Roggendorf und des Clubs der ehemaligen Prinzen zur Tat schreiten:

 

 

Sturm auf das RathausBunt kostümiert und jeck geschminkt unterstützten die Mechernicher Narren den Rathaussturm als Bürgerwehr“. Foto: Steffi Tucholke/pp/ProfiPress

 

Gemeinsam mit der versammelten Bürgerwehr der Mechernicher Narren setzten sie schließlich zum Sturm auf den Beamtenbunker.

Darauf hatte Bürgermeister Dr. Schick – verkleidet als Robin Hood – nur gewartet. So einfach wollte er die Geschicke der Stadt noch nicht in die Hände der Jugendprinzessin legen. Mit seinen beiden Söldnern aus dem Kreis der Kommerner St. Sebastianus-Bruderschaft, Ernst Pingen und Jürgen Erken, feuerte er als Antwort auf die „Kanone“ die Schulterböller ab, die beinahe das Rathaus zum Erbeben brachten.



Sturm auf das RathausZahlreiche Narren und jecke Wiever waren an Weiberdonnerstag zum Sturm auf das Rathaus gekommen. Foto: Steffi Tucholke/pp/ProfiPress

 

Doch letztendlich nützte dem Ersten Bürger der Stadt auch der erbitterte Schusswechsel nichts. Die weiße Fahne lag glücklicherweise schon bereit, sodass Schick unbeschadet und für alle sichtbar aufgeben konnte. „Ämter sind nur Schall und Rauch, drum mach vom Rücktritt ich Gebrauch“, sprach er in seiner Kapitulationserklärung, bevor er der Jugendprinzessin endlich den Stadtschlüssel überreichte.

 

 

Sturm auf das RathausBürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (rechts) und seine „Söldner“ Ernst Pingen von den Kommerner St. Sebastianus Schützen setzten sich mit Schulterböllern gegen die Jecken zur Wehr. Foto: Steffi Tucholke/pp/ProfiPress

 

In sieben Artikeln fasste die 14-jährige Tollität der drei Kern-Mechernicher Karnevalsgesellschaften ihre Regierungserklärung zusammen.
„Et es wie et es! Isch, Prinzessin Sarah I., don he ab hück regiere. De Schull, de Ärbit, all de Sorje verschieben wir einfach op morjen.“

Zum Zeichen der jecken Regentschaft wurde am Rathaus die Fahne der Jugendprinzessin gehisst. Dabei wurde zur Musik von Stadttambourcorps und Big Band der Prinzengarde Mechernich geschunkelt und gesungen, was das Zeug hielt. Die bunt kostümierten Jecken zeigten sich in bester Stimmung, während frühlingshaft „et Sönnche vum Himmel schingk“.



Da konnten sich auch „Ex“-Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Jugendprinzessin Sarah nicht lange böse sein. Zusammen mit dem Weyerer Dreigestirn schunkelten sie über die Bühne vor dem Rathaus, bis die Jugendprinzessin endlich ausrief: „Der Straßenkarneval ist eröffnet!“

                                                                     

pp/Agentur ProfiPress                                                                                                         

(13.02.2015)