Ein Bericht des Kölner Stadt-Anzeiger (Eifel) vom 12.11.2012

 

Genauso jeck wie ihre Eltern

 

Inthronisation Mit Isis I. (Becker) übernimmt Margret Hoscheids Tochter das jecke Regiment

 

Von Gudrun Klinkhammer

 

Sessionseröffnungs 2012Mechernich. Dicht gedrängt standen die Freunde der fünften Jahreszeit am Samstagabend in der Aula der Barbaraschule. Die Sessionseröffnung des Komitees Mechernicher Karneval (KMK) lockte mit einem ersten Höhepunkt: der Proklamation der neuen Tollität. Doch vor deren Inthronisierung wurde erst einmal das Dreigestirn der vergangenen Session – Heinz „Hucky“ Kranz, Karl „Charly“ Theißen und Volker „Nüssi“ Nüßmann – gebührend vom närrischen Publikum verabschiedet.

 

Mit Spannung hielten die Anwesenden anschließen die vielen Türen der Aula im Auge. Durch welche mochte die neue Tollität wohl vor das närrische Publikum treten ?

 

50 Jahre jecke IG

 

Sessionseröffnungs 2012Prinzessin Isis I. (Becker) wählte die Tür neben der Bühne. Mit ihrem Hofstaat schritt sie einmal durch den Raum, um dann von der Bühne aus zu winken und das närrische Volk zu grüßen. Die Prinzessin gehört der Interessengemeinschaft (IG) Roggendorfer Karneval an. In diesem Jahr feiert die IG ihr 50-jähriges Bestehen.

 

Vor der Bühne hatte sich unter anderem der Vater der neuen Tollität postiert: Heinz Hoscheid. „Ich freue mich für meine Tochter, sie wird die Sache gut meistern“, war er sich sicher. Während Heinz Hoscheid in früheren Jahren als Jungfrau in einem Dreigestirn agierte, konnte seine Frau Margret, eine erfahrene Lokalpolitikerin, in der Session 2002/2003 Erfahrungen als Mechernicher Karnevalsprinz sammeln. Isis I. wurde in Köln geboren. Während ihre Eltern in die Eifel zogen, blieb die Tochter der Liebe wegen in Köln. Sie arbeite als Angestellte der Domstadt und ist Mutter zweier erwachsener Söhne. Von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick erhielt die Prinzessin das Zepter, aus den Händen des Vorsitzenden der IG Roggendorf, Jacob Meyer, die Prinzenkette. Die Moderation übernahm der Vorsitzende der Prinzengarde Mechernich (PGM), Heinz „Adi“ Sechtem. Für den musikalischen Rahmen sorgte die PGM-BigBand. Weitere Unterhaltungspunkte steuerten die Tanzgarden des Festausschuss Mechernicher Karneval (FMK) bei.

 

(Bilder: PGM - Privat)

 

 Ein Bericht der Agentur ProfiPress (www.mechernich.de) vom 03.12.2012

 

Stadt empfing zum 35. Mal die Tollitäten

 

Empfang bei Rat und Verwaltung 2012Gruppenbild mit allen Tollitäten und den Bürgermeistern Dariusz Skalski (Mitte) und Dr. Hans-Peter Schick (2.v.r.), hier im Arm von Halina Skalski aus dem polnischen Skarszewy. Foto: Hermann-Josef Schlimper/FMK/pp/Agentur ProfiPress

 

Auch Freunde aus dem polnischen Städtchen Skarszewy feierten mit in der Aula der St.-Barbara-Schule

 

Kölsch, flotte Big-Band-Klänge, tolle Tanzgarden, gutgelaunte Karnevalisten und Gäste aus dem westpreußischen Schöneck, dem heute polnischen Skarszewy, prägten am Freitag den 35. Tollitätenempfang der Stadt Mechernich.

Er wurde schwungvoll eröffnet von der Big Band der Prinzengarde unter der Leitung von Christian Wassong. Das Ensemble feiert in dieser Session sein 30jähriges Bestehen.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick begrüßte seine Gäste aus den Karnevalsgesellschaften des Stadtgebietes, insbesondere die Prinzessinnen, Bauern und Jungfrauen, aber auch die Tanzgardisten und Gardistinnen sowie die Freunde aus Polen, die teilweise zum ersten Mal rheinischen Karneval miterlebten. Teresa Swieca, die Vorsitzende der in Mechernich und Skarszewy stark vertretenen Communio in Christo in Skarszewy, war schon öfter in Deutschland und konnte sogar das unverwüstliche „Drink doch eine mit“ der Bläck Fööss auf Platt mitsingen.

Empfang bei Rat und Verwaltung 2012Björn Wassong von der KG "Weyerer Blöömche" (ganz links) ehrt das "Städtische Dreigestirn" mit Orden, zu dem er kurzerhand (von rechts) den Ersten Beigeordneten Thomas Hambach, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Kämmerer Ralf Claßen ernannte. Foto: Hermann-Josef Schlimper/FMK/pp/Agentur ProfiPress

 

Jubiläum feiert in der aktuellen Session aber nicht nur die Big Band der von Generalissimo Heinz „Addy“ Sechtem kommandierten Prinzengarde Mechernich (PGM), die IG Roggendorfer Karneval wird sogar ein halbes Jahrhundert alt und stellt standesgemäß mit Prinzessin Isis I. (Hoscheid) das Narrenoberhaupt von Mechernich. Auch die Kommerner Greesberger feiern Jubiläum, und zwar ein närrisches. Die von Präsident Beppo Wassong angeführten Greesberger werden sechsmal elf Jahre alt.

Und im Jubiläumsjahr haben die Kommerner tatsächlich den Ehrgeiz gehabt, ein Dreigestirn auf die Beine zu stellen, das noch keine 66 Jahre alt ist. Es handelt sich dabei um Prinz Sabrina I. (24), Bauer Marina (17) und Jungfrau Vanessa (19).

Es ist das dritte Damen-Dreigestirn in der Geschichte der Kommerner Greesberger. Prinz Sabrina ist die Freundin von Vorjahresprinz  Björn I. Zu vorgerückter Stunde vertauschten Bauer Marina und Jungfrau Vanessa geschwind ihr festliches Ornat mit sportlichem Sternen-Outfit und brachten als Mitglieder der Aktiven Garde eine temperamentvoll-choreografierte Tanzversion des Langnese-Hits „Can´t beat the feeling“ auf die Mechernicher Bühne.

Empfang bei Rat und Verwaltung 2012Im Interview mit dem livrierten Gemeindediener Manni Lang: Prinzessin Isis I. (Hoscheid) und Prinzenführer Jakob "Köbes" Meyer. Foto: Hermann-Josef Schlimper/FMK/pp/Agentur ProfiPress

 

Frauenpower war zuvor auch beim Vussemer Dreigestirn angesagt. Das Motto von Prinz Silke I., Jungfrau Maritta und Bauer Marika für die diesjährige Session lautete: „Drei Wiever weld on jeck, han et Hätz am räächte Fleck“.

Die zweiten Geburtstagskinder des Abends fanden sich in den Reihen der IG Roggendorfer Karneval, die auf ein halbes Jahrhundert jeckes Treiben in der „Mechernicher Vorstadt“ zurückblicken können. Aus Anlass ihres runden Jubiläums stellen sie heuer mit Regentin Isis I. (Hoscheid) die offizielle Tollität des Mechernicher Zentralortes.

Die Roggendorfer Narren haben sich für diese Gelegenheit etwas ganz Besonderes einfallen lassen und eine traditionsreiche, zwischenzeitlich allerdings beinahe in Vergessenheit geratene Figur im Rheinischen Karneval wieder neu belebt: den „Bellejeck“, der beispielsweise in historischen Kölner Schriften schon um das Jahr 1820 Erwähnung findet und der mit seiner wertigen „Belle“ (Schelle) traditionell den Straßenkarneval verkündete.

Empfang bei Rat und Verwaltung 2012Gardenachwuchs am Rande des diesjährigen Tollitätenempfangs der Stadt Mechernich am Freitagabend in der Aula der St.-Barbara-Schule im Sande. Foto: Hermann-Josef Schlimper/ FMK/pp/Agentur ProfiPress

 

Er war Fastnachtsnarr der Kölner Bauernbänke, Pritschenmeister und Reimsprecher in Personalunion und als „Hanswoosch“ der Vorgänger von „Held Karneval“, dem späteren Prinz Karneval.

Gewandet in ein Narrenkleid aus Schellen und dekoriert mit einer Narrenkappe in der Art des Till Eulenspiegel“ begleitet Vater Heinrich seine Tochter Prinzessin Isis von nun an durch die Session und verteilte auch am Freitagabend fröhlich glöckchenklingelnd den Roggendorfer Sessions-Orden an Moderator Lang und Stadt-Oberhaupt Dr. Hans-Peter Schick.

Sichtlich Freude am bunten karnevalistischen Treiben in Mechernich hatten auch die polnischen Gäste um Schicks bürgermeisterlichen Amtskollegen Darius Skalski aus dem ehedem westpreußischen Schöneck, dem heutigen Skarszewy im Norden Polens. Zu Ehren aller Mechernicher Tollitäten wirbelten Solomariechen, die Mechernicher Showtanzgruppe „x-ited“, die Große Tanzgarde des „Festausschuss Mechernicher Karneval“, die Tanzgarde des KV Vussem und die „Flügge Pöppche“ der KG Feytaler Jecken Eiserfey 1966 durch den Saal.

Das dritte Geburtstagskind im Bunde – die nunmehr 30 Jahre alte Big Band der Prinzengarde Mechernich – überbrückte die Wartezeit zwischen den Aufmärschen in flott-beschwingter Manier und forderte musikalisch vehement, aber vergebens „sechs bis acht Stunden Schlaf“. Doch bis dahin sollte es noch eine ganze Weile dauern.

Am Ende einer mehr als dreistündigen Veranstaltung hatten die Weyerer Blöömche dann sogar noch eine „Weltpremiere“ in petto:

Empfang bei Rat und Verwaltung 2012Es tanzt die Garde des Festausschusses Mechernicher Karneval, im Hintergrund die Gäste aus dem befreundeten polnischen Städtchen Skarszewy. Foto: Hermann-Josef Schlimper/FMK/pp/Agentur ProfiPress

 

„Das flammneue, von Peter Züll und Michael Barthsch komponierte Weyerer Blömche-Leed“. Und da die Stadt Mechernich „immer noch das beste Dreigestirn von allen hat“, wie „Blömche“-Vorsitzender Björn Wassong frohlockte, bat er Bürgermeister Schick, den Ersten Beigeordneten Thomas Hambach und Kämmerer Ralf Claßen zum großen Schlussakkord auf die Bühne.

Flugs waren roten, gelben und grünen Pappnasen aufgesetzt, die Textblätter kursorisch studiert und gemeinsam schmetterte man im Sinne des diesjährigen Weyerer Sessionsmottos: „In Weyer wenn de Sonn op jeht, singt jede jetzt dat Blömche-Leed“.


Claudia Hoffmann/pp/Agentur ProfiPress

(3.12.2012)

 

Ein Bericht der Kölnischen Rundschau (Kreis Euskirchen - Eifelland) vom 12.11.2012

 

Roggendorfer IG

 

Isis I. ist „ein echtes kölsches Mädche“

 

Von Kirsten Röder

 

Bei der Verabschiedung des alten Dreigestirns und der Proklamation der neuen Prinzessin war richtig Stimmung in der Barbara-Schule in Mechernich. Das „Komitee Mechernicher Karneval“ hatte zum Sessionsauftakt eingeladen.

 

Bei der Verabschiedung des alten Dreigestirns und der Proklamation der neuen Prinzessin war richtig Stimmung in der Barbara-Schule in Mechernich. Das „Komitee Mechernicher Karneval“ hatte zum Sessionsauftakt eingeladen. Alle drei Vereine des Komitees, der Festausschuss, die Prinzengarde und die Bleifööss waren zahlreich vertreten, um die neue Tollität, wie es sich für echte Karnevalisten gehört, standesgemäß mit großem Programm rund um die Aktive Tanzgarde und PGM-Big Band unter der Leitung von Christian Waßong zu begrüßen. Und auch die „Bloos mich jet Kapell“ sorgte mit ihrer musikalischen Einlage für prächtige Stimmung unter den vielen Besuchern.

 

Sessionseröffnungs 2012Besonders gefreut haben wird sich aber an diesem Abend der Vorsitzende der „Interessensgemeinschaft Roggendorfer Karneval“ Jakob „Köbes“ Meyer. Zu Ehren des 50-jährigen Vereinsbestehens in diesem Jahr waren die Roggendorfer auserwählt, die Prinzessin für das närrische Volk in der Bleibergstadt zu stellen: Isis I. (Becker). „Zum sechsten Mal stellen wir einen Prinz, Prinzessin oder Jungfrau“, so Meyer: „Unser diesjähriges, echtes kölsche Mädche hatte mir vor einigen Jahren schon gesagt: ,Wenn Du mal jemanden brauchst, sag mir Bescheid.’ Sie ist ja schon längst wieder von Roggendorf nach Köln gezogen, aber das hatte ich trotzdem immer noch im Hinterkopf.“

 

Bereits vor zwei Jahren wurde dann die „Verpflichtung“ für die Session 2012/2013 offiziell besiegelt. Isis I. ist dabei ein wahres „Prunkstück“: sie blickt auf durch und durch karnevalistische Vorfahren zurück. Ihre Mutter Margarete Hoscheid war bereits in der Session 2002/2003 für die IG als Prinz unterwegs. Isis’ Vater Heinrich war 1987 zum 25-jährigen Bestehen der IG die Jungfrau im damaligen Mechernicher Dreigestirn. Jetzt ist die in Köln arbeitende Verwaltungsbeamtin selbst Prinzessin und erhielt ihr Zepter, einen gedrechselten Holzstab mit Bändern und Glöckchen verziert, durch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick überreicht.

 

Ihr Prinzenführer wird Jakob Meyer selbst sein. In ihrer ersten Ansprache an die Fastelovendsjecke macht sie deutlich wie sehr sie sich über die neue Würde freut. Sie sagte, dass ihr größter Herzenswunsch immer gewesen sei: „Einmal Prinzessin zu sein!“ Und zeigte sich froh: „Endlich kann ich schwade, wie mir der Mund gewachsen ist!“ Als sie ihr Glas zum Prost erhob, verkündete sie voller Vorfreude auf „ihre“ Session das ausgewählte Motto: „Viel Spaß an der Freud!“

 

(Bild: PGM - Privat)

 

30 Jahre Big Band der Prinzengarde Mechernich

 

Die ausführliche Geschichte der PGM-BigBand wird in der Rede unseres Vorsitzenden, Heinz "Adi" Sechtem, die er anläßlich des Jubiläumskonzertes in der Aula des Gymnasiums "Am Turmhof" gehalten hat, geschildert.

 

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Ein Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers (Eifel) vom 30.10.2012

 

Zwischen Rock, Pop und Swing

 

Jubiläumskonzert Big Band der Prinzengarde spielte vor 120 Zuschauern im Gymnasium

 

Von Stephan Everling

 

Mechernich. Ein Jubiläumskonzert gab am Samstagabend die Big Band der Prinzengarde Mechernich. Das Ensemble war vor 30 Jahren gegründet worden, und die Zuhörer in der Aula des Gymnasiums am Turmhof konnten sich jetzt davon überzeugen, dass die Musiker nach wie vor auf einem gutem Weg sind.

Die Big Band versteht sich als Tanz- und Unterhaltungsorchester. Deshalb ist das Repertoire auf eingängige Melodien ausgerichtet, die aber nicht weniger anspruchsvoll sein müssen. „Music“, der Welthit von John Miles, „Baker Street“ von Gerry Rafferty oder „In the Mood“ von Glenn Miller decken eine große stilistische Bandbreite ab und wurden in anspruchsvollen Arrangements gespielt.

 

Vor einem Jahr hat Christian Wassong als Dirigent die musikalische Leitung der Big Band übernommen und damit die Nachfolge einiger hervorragender Musiker angetreten. Peter Esser und Peter Mocha waren beide erfahrene Musiker aus der Big Band der Bundeswehr hervorgegangen und konnten so aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen. Wassong dagegen, der in Köln Musik studiert, steht im Vergleich dazu erst am Anfang seiner Dirigentenlaufbahn. Allerdings ist er als gebürtiger Mechernicher von der Band anerkannt, und ohne Zweifel macht er einen guten Job.

 

Vier hörenswerte Stimmen

 

Mit viel Spielfreude und Groove präsentierten die rund 25 Musiker das Programm aus Rock, Pop und Swing. Seit es Wassong gelungen ist, auch Sänger in die Band zu integrieren, eröffnen sich dem Ensemble noch größere musikalische Möglichkeiten. Mit Andrea Ferber, Sabine Hillus, Rainer Schnichels und Kevin Wolf stehen der Band 4 hörenswerte Stimmen zur Verfügung.

 

Über zwei Stunden spielten die Musiker mit viel Schwung und Spaß. Es gelang ihnen, die rund 120 Zuschauer im Gymnasium zu begeistern. Nach dem Konzert ging die Jubiläumsfeier im Foyer in den gemütlichen Teil über.

 

Ein Bericht der Kölnischen Rundschau (Kreis Euskirchen - Eifelland) vom 26.10.2012

 

Instrumentenkoffer nach Waffen durchsucht

 

Mitglieder der Big Band der Prinzengarde Mechernich haben in 30 Jahren viel erlebt

 

Von Michael Hamacher

 

Mechernich. Mit einem Konzert in der Aula des Gymnasiums begeht die Big Band der Prinzengarde Mechernich, kurz PGM-BigBand genannt, am Samstag ihr 30-jähriges Bestehen.

 

Bereits 1973 begann eine Erfolgsgeschichte, mit der man damals nicht rechnen konnte. „Damals gründete sich nach dem Vorbild namhafter Kölner Garden ein Fanfarencorps, das sich wenige Jahre später durch den Einsatz neuer Instrumente und unter dem Vorsitz von manfred Ohles zu einer schwungvollen Musikband formte“, erinnert sich Heinz „Adi“ Sechtem, Vorsitzender seit nunmehr 25 Jahren. Die Etablierung einer Big Band datiert asus dem Jahr 1982, als der bestehende Klangkörper durch Keyboard, Orgel, Saxophon und der Sängerin Edith Henk ergänzt wurde.

 

Die Teilnahme an den Ritterspielen auf Burg Satzvey, vor allem aber ein erster Fernsehauftritt bei der Jubiläumsveranstaltung „25 Jahre WWF-Club“ des WDR im gleichen Jahr erwiesen sich als erste große Herausforderung für die meist jungen Musiker, zumal man in Köln mit Gesangsgrößen wie Reinhard Mey und Howard Carpendale sowie dem Weltstar Tina Turner auf der Bühne stand. „Dies war das erste Highlight“, so Sechtem.

 

Unvergessen, weil sehr aufregend, bleibt im gleichen Jahr eine Reise zum Folklorefest nach Jaca in den spanischen Pyrenäen. Dort wurden die Instrumentenkoffer der Musiker vom spanischen Zoll nach Waffen durchsucht, eine Folge der damals häufigen Anschläge der baskischen Separatistengruppe ETA. Dort trat die Big Band neben Folkloregruppen aus Afrika, Asien, Amerika und aus West- und Osteuropa auf. Diese Auftritte wurden auch im spanischen Fernsehen übertragen. „Gefeiert wurde natürlich auch, besonders mit den Musikern eines Fallschirmregimentes aus Po in Süd-Frankreich. Dazu hatten wir 180 Liter Kölsch im Reigepäck. Dieses Zusammentreffen erwies sich zugleich als Beginn einer langen Freundschaft mit den französischen Musikern“, verriet Sechtem.

 

Allmählich hatte sich die musikalische Qualitätder Big Band rundgesprochen. So erhielt die Band 1985 und 1987 Einladungen des Bundes Deutscher Karneval anlässlich des ersten und zweiten bundesdeutschen Gardetreffens in Trier und Duisburg.

 

In den Jahren 1986 bis 1993 begab sich die Big Band „on Tour“ und folgte Einladungen zu gleich sechs internationalen Folklorefestivals in Frankreich. Und immer wieder mit Kölsch im Reisegepäck. Unterstützung erhielten die Mechernicher dabei von befreundeten Musikern des Stabsmusikcorps der Bundeswehr, zumal sich die Big Band unter Dirigenten aus den Reihen des Bundeswehrcorps, so beispielsweise Peter Esser, weiter entwickelte und den bekanntenb und beliebten klassischen Stil einer Big Band vermittelte.

 

Ihr Können bewies die Big Band 1987 bei einem musikalischen Sommerfest vor eigenem Publikum in Mechernich und vor allem beim Karneval. Zwei Jahre später trat die Big Band erstmals in der Uniform des 2. Prußischen Husarenregiments beim „Internationalen Seefest“ in Genf auf.

 

Zu den Höhepunkten in den Jahren 1992 und 1993 zählten Begegnungen mit einer Folkloregruppe aus Minsk in Weißrussland und in Mechernich. Diese Reis erwies sich als sehr anstrengend. „Doch“, so Sechtem, „es sollte noch aufregender werden. Dafür sorgte im Sommer 1995 eine Einladung aus Brasilien zu einem von der UNESCO unterstützten internationalen Folklorefestival in Praia Grande, nahe Sao Paulo gelegen.“ Dabei habe sich herausgestellt, dass viele der 31 Musiker und 21 Begleitpersonen noch nie geflogen waren. Dennoch sei der Flug in eine neue, völlig andere Welt glatt gelaufen. „Auf der einen Seite Slums, auf der anderen mit Maschinenpistolen bewaffnete Sicherheitskräfte, die Villen und Banken bewachten“, berichtet Sechtem von seinen Eindrücken. Höhepunkte seien Auftritte vor über 30.000 Besuchern bei Samba-Nächten und großen Partys gewesen.

 

Während in der Folgezeit der Dirigentenstab mehrmals wechselte, blieben die Erfolge bis heute. Alle Dirigenten prägten den unverwchselbaren Stil der Big Band. Zum Repertoire zählen Swing, Pop, Rock und natürlich Karnevalsmusik. Und zum Klangkörper gehören heute auch 2 Sängerinnen und zwei Sänger. Wie gut Stil und Können der meist jungen Musiker sind, wird die Big Band am kommenden Samstag ab 20 Uhr in der Aula des Mechernicher Turmhof-Gymnasiums beweisen. Dann wird Christian Wassong, ein studierter Musiker, am Dirigentenpult stehen. Mit dabei ist auch der dienstältetste Musiker, Posaunist Wolfgang Schmidt, heute „Mädchen für alles“ bei der Big Band. „Der Eintritt ist freiwillig“, wie Schmidt betonte. „Die Besucher können sich auf ein großartiges Konzert freuen.“

 

Ein Bericht der Agentur Profipress (www.mechernich.de) vom 20.02.2012

Wettergott muss ein Mechernicher sein

Karnevalszug Mechernich 2012Ausgelassene Stimmung, gute Musik und viel Kamelle machten den Mechernicher Zoch wieder zu einem El Dorado der Jecken. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

Kunterbuntes Karnevalstreiben in Mechernichs Straßen – Großer Zoch mit bestens gelaunten Jecken, heißer Suppe und Kamelle über Kamelle – Rathausfinanzierung auf die Schippe genommen – Mechernicher Wettergott meinte es gut mit närrischem Volk

Der Wettergott muss ein Mechernicher Karnevalist sein. Noch kurz bevor es in den Straßen der Stadt am Bleiberg hieß „dr Zoch kütt!“ fegte ein heftiger Schneeschauer über die Jecken hinweg. Doch bevor sich der  närrische Lindwurm dann tatsächlich in Bewegung setzte, klarte es auf. So blieb es dann auch - und das Mechernicher Dreigestirn, angeführt von Prinz Heinz II. (Kranz) mit Bauer Karl (Charly Theißen) und Jungfrau Volka (Volker Nüßmann) feierte mit „seinem“ Volk den Höhepunkt der fünften Jahreszeit.

Karnevalszug Mechernich 2012Nach dem Schneesturm regnete es in Mechernich Kamelle. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress


Seit Jahren mit dabei im Mechernicher „Zoch“ sind „de Blaumänn“ um Bert Zimmermann und Norbert Schulze, die auch in diesem Jahr ein kommunalpolitisches Thema auf die Schippe nahmen: „Wird die Stadt nun bald erkranken am Kredit in Schweizer Franken?“, war auf dem Wagen der Blaumänn zu lesen, die damit auf die Rathausfinanzierung anspielten. Nicht allerdings, ohne dass sie Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick sogleich bescheinigten: „Der ist kein Dummer.“

 

 

Sturm auf das Rathaus 2012„De Blaumänn“ präsentierten auch in diesem Jahr ein Kommunalpolitisches Thema im Mechernicher Zug. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

Insgesamt feierten im ausgelassenen Mechernicher Zoch 49 Gruppen, darunter sieben Musikkapellen sowie 16 Prunk- und Festwagen. Auffallend dabei die große Anzahl an Schlümpfen, Aliens,
Vogelscheuchen und Clowns.

Auch Weihnachtsmänner aus Strempt wurden gesichtet. Das Dreigestirn aus dem schmucken Mechernicher Ortsteil Kommern lief sich, einen Tag vor dem großen Zug dort, im Mechernicher Kernort schon einmal warm: Prinz Björn I. (Schäfer), Bauer Guido (Siegert) und Jungfrau Raffaela (Ralf Arendt) jubelten den Mechernicher Jecken zu.

Karnevalszug Mechernich 2012Auch Präsident Albert Mayer vom Festausschuss Mechernicher Karneval war zum 30. Mal in ununterbrochener Reihenfolge beim „Zoch“ dabei. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

Mit sage und schreibe 24.000 Rosen war der Prunkwagen des Festausschusses Mechernicher Karneval (FMK) geschmückt, von dem aus FMK-Präsident Alber Mayer den Jecken zum 30. Mal zuwinkte und den Umzug in vollen Zügen genoss.

Eine willkommene Stärkung gab`s in der „Feldküche“ der Mechernicher Prinzengarde: Die nämlich verteilte wieder heiße Erbsensuppe an die gut gelaunten Jecken. Eher klassisch dagegen die Gaben des Mechernicher Dreigestirns am Zugende:

Karnevalszug Mechernich 2012Angeführt von Prinz Heinz II. (Kranz) (r.), wurde das Mechernicher Dreigestirn. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

Das hatte wirklich alle Hände voll zu tun, um an die zehn Zentner Kamelle und andere Süßigkeiten unters närrische Volk zu bringen.

Das 40-jährige Bestehen der Mechernicher Prinzengarde feierten die Gardisten mit ihrem Motto-Wagen: „40 Jahre Prinzengarde Mechernich. Ist doch klar: auch Gemeinsamkeit in diesem Jahr“. Neben einer „Handy-Gruppe“ des Caritasortsvereins mit dem Slogan: „2455 am Telefon, die Caritas, die macht das schon“, war auch die KG Bleifööß mit dem Kölschen Motto „Jedem Jeck sing Pappnas“ zu sehen.

Karnevalszug Mechernich 2012Ein kleiner Zwerg hatte es sich auf der Kanone der Mechernicher Prinzengarde bequem gemacht. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress


Auch nach dem Zoch war noch lange nicht Schluss: In der Mechernicher Dreifachturnhalle feierten die ausgelassenen Fastelovends-Jecken, zusätzlich „angeheizt“ von DJ Boris aus der „Klappsmühle Köln“, weiter.

 

 

 

Karnevalszug Mechernich 2012Seine Lieblichkeit Jungfrau Volka (Volker Nüßmann) ließ es Kamellen regnen. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

Ein Bericht der Agentur ProfiPress (www.mechernich.de) vom 17.02.2012

Böllerschüsse vom Balkon

Sturm auf das Rathaus 2012Leeres Rathaus, voller Rathausplatz: Bürgermeister und Stadtverwaltung haben nach heftigem Wort- und Feuergefecht kapituliert, der Straßenkarneval ist ausgebrochen. Foto: Manfred Lang/pp/agentur ProfiPress

Mechernicher Tradition an Weiberfastnacht: Närrischer Rathaussturm mit Artillerie und Gegenfeuer bis zum Hissen der weißen Fahne - Machtübernahme auch diesmal erfolgreich: Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick wehrte sich erst heftig, streckte aber dann doch die Waffen – Dreigestirn verkündet nach Übergabe der Rathausschlüssel neues „Mechernicher Grundgesetz“

Mit den Worten „Jetzt schlägt`s 13“ hatte Dr. Hans-Peter Schick die Gäste beim Neujahrsempfang der Stadt im Januar scherzhaft begrüßt. Gemeint war, dass Mechernichs Bürgermeister zum mittlerweile dreizehnten Male zu diesem Empfang am Beginn des neuen Jahres eingeladen hatte.

Sturm auf das Rathaus 2012Das schlechte Wetter tat der guten Laune auf und vor der Bühne keinen Abbruch. Foto: ml/pp/Agentur ProfiPress

Ebenfalls zum dreizehnten Male musste das Stadtoberhaupt nun an Wieverfasteloovend vorübergehend für die drei tollen Tage von seinem Amt zurücktreten.

Traditionsgemäß legte der erste Bürger alle diesbezüglichen Befugnisse in die Hände des Dreigestirns. Das jecke Publikum auf dem dicht bevölkerten Rathausplatz jubelte, als Hans-Peter Schick seine Kapitulationserklärung verlas – und die Menge gleichzeitig zum Prosten und zu Alaaf- und Helau-Rufen hinriss. Nein, die 13 war auch bei Schicks 13. Abdankung an Weiberfastnacht keine Unglückszahl.

Sturm auf das Rathaus 2012Die Jecken feierten. Foto: ml/pp/Agentur ProfiPress

Mit großem Tschingderassabum war das aus dem Festausschuss Mechernicher Karneval (FMK), dem KC „Bleiföös“ und der Prinzengarde Mechernich (PGM) bestehende Komitee Mechernicher Karneval vor dem Rathaus aufmarschiert. Neben dem Mechernicher Trifolium waren auch die Dreigestirne aus Eiserfey und Vussem angereist, um beim Rathaussturm Schützenhilfe zu leisten.

Heinz „Addy“ Sechtem, Kommandant der Mechernicher Prinzengarde, die in diesem Jahr ihr 40jähriges Bestehen feiert, führte souverän durchs Programm und stellte das Dreigestirn in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Prinz Heinz II. „Hucky“ Krans sei ein Mechernicher Karnevalsurgestein, wohne aber in der Nähe von Düsseldorf und müsse daher „immer das dunkle Bier trinken“, scherzte Sechtem, der seinerseits – wie das Dreigestirn – bemerkenswert gut aufgelegt war.

Sturm auf das Rathaus 2012Ganze Familienbünde waren prächtiger Laune. Foto: Manfred Lang/pp/ Agentur ProfiPress

Jungfrau Volker „Volka“ Nüßmann sei zwar „ne Imitierte“, nämlich ursprünglich aus Duisburg, aber bereits „seit 40 Jahren hier“, befand der Gardegeneral. Dagegen komme Bauer Karl „Charly“ Theißen aus der Bergstraße und sei daher ein „echter Mechernicher“. Als Adjutanten standen dem jecken Trifolium auch bei der Schlacht um die leere Mechernicher Stadtkasse und die symbolischen Rathausschlüssel Friedel Hüllenkrämer und Dieter Schuldt (beide PGM) sowie Marcel Hembach vom Festausschuss Mechernicher Karneval (FMK) zur Seite.

Auf der Bühne vor dem Rathaus knubbelte es sich: Sänger Rainer Schnichels von der PGM Big Band sang sich stimmgewaltig in die Herzen der Karnevalisten, und das Stadttambourcorps Mechernich unter der Leitung von Paul Blum spielte zackig auf, ebenso natürlich die Big Band der Jubiläums-Prinzengarde selbst.

Dann ging es ans Eingemachte: Der Bürgermeister habe sich mit „seinen Söldnern“ im Rathaus verschanzt, behauptete Heinz Sechtem, der in ganz Mechernich nur „Addy“ genannt“ wird. Schlimmer noch: Dieser „Personenkreis“ habe sich bislang geweigert, dem Ansinnen der Karnevalisten nachzukommen. „Pfui!“ rief es aus dem Publikum, dann stellte Sechtem ein Ultimatum: „Das ist die letzte Aufforderung! Der Bürgermeister soll Schätze, Wertpapiere und sonstige Kleinodien abgeben. Nötigenfalls erstürmen wir sonst das Rathaus.“

 

Sturm auf das Rathaus 2012Dann nähern sich Generalissimo Heinz "Addy" Sechtem und seine Truppen dem Rathausplatz. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

So schnell ließ sich das Stadtoberhaupt aber nicht den Schneid abkaufen. Mit gewaltigen Böllerschüssen vom Rathausbalkon machte Schick unmissverständlich klar, dass mit ihm an diesem Tag nicht gut Kirschen essen war.

Kein Wunder: Schon am frühen Morgen hatte seine Sekretärin Martina de Vries ihm mit der Schere den Schlips stark eingekürzt – und der dabei anwesende Vize-Bürgermeister Robert Ohlerth hatte auch noch schallend dazu gelacht . . .


Sturm auf das Rathaus 2012Eine erwartungsfrohe Menge harrt auf dem Rathausplatz der Dinge, die in diesen tollen Tagen geschehen. Foto: Leo Stürmer/pp/Agentur ProfiPress

Angesichts des Gegenfeuers, das Schick nun vom Rathausbalkon auf die Feldartillerie der Prinzengarde eröffnete, hatte „Addy“ gleich mit Kennerblick Ernst Pingen von der Kommerner St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft ausgemacht, der dem Bürgermeister vorsintflutliche Schießeisen anreichte. Folgerichtig „ätzte“ Sechtem in Richtung „Beamtenbunker“: „Schicks Söldner sind wieder im Einsatz – und dann auch noch aus Kommern.“

Das war die Höhe, und es kam, wie es kommen musste: Nach ein paar Knallern aus der Kanone der Rathausstürmer schwenkte Schick plötzlich unter den  Jubelrufen der versammelten Narren doch noch die weiße Fahne. Auf der Bühne tat er dann seine Abdankung kund: „Jungfrau  Volka, Bauer Theißen und der Prinz tut Hucky heißen, nun übernehmt ihr das Geschick, am Bleiberg herrscht Radau und Glück. Drum wird jetzt hier und ohne Zetern bis Aschermittwoch abgetreten.“

Sturm auf das Rathaus 2012Die Feldartillerie der Prinzengarde Mechernich, die diese Session 40jähriges Bestehen feiert, eröffnet das Feuer. Foto: M. Lang/pp/Agentur ProfiPress

Schicks Tipp für die verbleibenden närrischen Tage lautete im Übrigen: „Habet Durst - und meidet Schlaf. Und ruft mit mir ganz laut ‚Alaaf‘!“  Als Trostpflaster für seine verlorene Amtswürde wurde Schick mit dem Orden der PGM und dem des Dreigestirns ausgezeichnet. Ebenfalls auf der Bühne geehrt wurde Heiner Birken, der von 1973 bis 1979 das Amt des PGM-Vorsitzenden bekleidet hatte.

Das Dreigestirn ließ angesichts Schicks bedingungsloser Kapitulation Großmut walten und verkündete für die Zeit bis Aschermittwoch das „Mechernicher Grundgesetz“. Laut dem gilt unter anderem das Gebot der Gastfreundschaft („Drink doch ene met“), keine Angst vor der Zukunft zu haben („Et kütt, wie et kütt“) und aus der Vergangenheit zu lernen („Et hät noch immer jot jejange“). Derartig beschwingt feierten die Jecken den Auftakt des Straßenkarnevals.    

Und das Wetter meinte es auch gut mit den Karnevalisten. „Das ist nicht zu kalt und nicht zu warm“, stellte Heinz „Addy“ Sechtem zufrieden fest. Eines wurde angesichts der tollen Stimmung auf dem Rathausplatz ganz klar: Nieselregen schreckt rheinische Anarchisten überhaupt nicht ab.

Sturm auf das Rathaus 2012Dann kracht es auf der Rathausbalustrade: Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick geht mit Böllerschüssen zum Gegenangriff über. Foto: Leo Stürmer/pp/Agentur ProfiPress

 

 

 

 

 

 

Sturm auf das Rathaus 2012Am Ende standen nahezu alle Dreigestirne und Prinzregenten aus der närrischen Stadt am Bleiberg auf der Bühne. Foto: ml/pp/Agentur ProfiPress